RFID News aktuell
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Nicht überall ist es möglich, die komplette Warenwirtschaft auf die elektronische Erfassung mittels RFID-Chip umstellen zu können. Ein Beispiel ist der Einzelhandel, wo man durch die deutsche Gesetzgebung gezwungen ist, bestimmte Informationen für den Kunden an der Verpackung des Produkts oder auf einem geeigneten Anhänger sichtbar machen zu müssen. Das ist heute mit speziellen Druckern möglich. Sie bringen serienmäßig nur ein Minimum an Speicher mit. Wer eine Speichererweiterung für Drucker haben möchte, kann sie als optionales Extra bestellen. Dabei macht sie durchaus Sinn, was vor allem dann zutrifft, wenn der Drucker in ein größeres Netzwerk mit vielen Nutzern eingebunden ist.

Bei einem hohen Druckaufkommen sollte man natürlich auch schauen, wo man sein Verbrauchsmaterial besonders günstig bekommt. Toner der Firma Brother oder anderer namhafter Hersteller kauft man am besten im Internet. Er ist nahezu unbegrenzt haltbar, wenn er trocken und kühl gelagert wird. So lohnt sich bei einer Aktion auch eine größere Vorratsbestellung.

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© Todd Huffman

Nicht überall ist es notwendig, sich Karten mit einem RFID-Chip zulegen zu müssen. Ein Beispiel dafür ist die Zugangskontrolle. Hier können gut auch monochrom bedruckte Plastikkärtchen verwendet werden. Sie lassen sich mit einem Ausweisdrucker heute schon sehr kostengünstig herstellen. Dabei entscheidet der Besitzer selbst, welche Informationen aufgedruckt werden sollen. Das können der Name des Inhabers nebst einem s/w Bild sein. So kann der Portier erkennen, ob der Ausweis vom Inhaber oder einem nicht befugten Dritten vorgelegt wird. Doch die bedruckten Kärtchen arbeiten auch mit elektronischen Erkennungssystemen zusammen.

Die gelieferte Qualität der Ausweisdrucker ist heute so hoch, dass aufgedruckte Strichcodes auch von stationären oder mobilen Scannern erkannt werden können. Ist der entsprechende Code in einer Datenbank mit einer Zugangsberechtigung versehen, kann ein Signal an elektronische Öffnungs- und Schließsysteme ausgelöst werden. Das erspart dem Unternehmer die Kosten für einen menschlichen Portier. Darüber hinaus können die Ausweisdrucker auch für die Herstellung von Kundenkarten gut genutzt werden. Hier liegt der nutzbare Vorteil ebenfalls bei den frei wählbaren Inhalten.

Mehr Datenschutz bei RFID
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Die Wirtschaft verpflichtet sich nun laut einem Beschluss der EU-Kommision selbst zur Währung der Privatsphäre bei Funketiketten. Die Technologie der umstrittenen RFID-Chips soll damit von Anfang an klar geregelt sein und dem Kunden die nötige Sicherheit vor dem Datenmissbrauch geben.

Unter dem Begriff "Privacy Impact Framework" sollen Unternehmen, die RFID-Chips einsetzen anhand eines Entscheidungsbaumes die Risiken für den Kunden ermitteln und so gut es geht verringern. Man spricht dabei von der Datenschutz-Folgenabschätzung in der Funktechnik.

Der Bundestag hatte vor Kurzem die Umsetzung der entsprechenden Hinweise über das Ausmaß der Speicherung von Daten, die sich auf Personen beziehen, gefordert und man verlangt zudem eine standardisierte Kennzeichnung der Produkte mit Funkchips für ganz Europa. Der Selbstregulierungskodex wurde von der Industrie ins Leben gerufen um die, von der Kommission bereits im Mai 2009 erhobenen RFID-Datenschutzempfehlung umzusetzen. mehr dazu hier.

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