abgelegt im Archiv
News
am 23.05.10

©
feeeeb Wenn ich ehrlich bin, musste ich den Artikel bei RFID im Blick mehrmals lesen, um das Prinzip zu verstehen. Ich versuche es einfach mal:
Das Jüdische Museum in Berlin hatte vom Oktober 2009 bis Februar 2010 eine aktuelle Ausstellung namens "Koscher und Co" laufen und zu diesem Anlass Plastiklöffel verteilt. Das Besondere an diesen Plastiklöffeln war jedoch die Technologie, denn jeder Löffel trug einen kleinen RFID -Chip in sich.
Mit den Plastiklöffeln konnten BesucherInnen der Ausstellung dann jüdische Kochrezepte sammeln und diese zu Hause via Internet abrufen. Dabei kam ein passiver RFID-Tag aus dem Hause Smart-Tec zum Zuge - die Rezepte "lagen" dabei auf Tellern in Vitrinen und konnten bei Ablegen des Löffels auf dessen Chip gespeichert werden.
Das klingt technisch kompliziert, kam aber bei den Besuchern bestens an und wurde dann auch bei der "Nachbereitung" im Internet häufig genutzt. Insofern ein prima Beispiel, wie RFID auch im Bereich Kunst zum Einsatz kommen kann.
abgelegt im Archiv
News
am 15.05.10

©
Degitakt In dieser Woche gibt es gleich zwei interessante Themen und Neuerungen auf dem RFID - Markt. Beiden gemeinsam ist, dass Sie RFID unter extremen Bedingungen ermöglichen. Wie beispielsweise bei 200 Grad Celsius. Hierüber berichtet RFID Ready und stellt die neuen Hochtemperatur - Datenträger aus dem Hause Balluff vor. Die Datenträger funktionieren mit dem RFID -System BIS M (Frequenz: 13,56 MHz) und sollten unter anderem in Lackier- oder Beschichtungsbetrieben zum Einsatz kommen.
Weniger heiß, dafür aber beweglicher sind dann die Geräte von Schindler. Der neue RFID -HF-Transponder basiert auf einer Polyesterfolie und lässt sich optimal an Kabel anbringen. Anders als die sonst angebotenen starren RFID- Chips macht der flexible Transponder sämtliche Bewegungen mit und ist in der Ferritfolien - Variante auch für Metallummantelte Schläuche und Kabel geeignet. Wer mehr zu dieser Neuerung erfahren möchte, der sei auf einen Artikel bei RFID-im Blick hingewiesen.
abgelegt im Archiv
News
am 08.05.10

©
Markus Rödder Wenn eine Parkhausgesellschaft wie die Aachener Apag mit rund 7.000 verwalteten Parkplätzen auf RFID umstellt, ist das an sich noch keine eigenen Meldung wert. Schließlich hat die Branche bereits seit einigen Jahren die Zeichen der Zeit erkannt und das klassische Parkticket verschwindet mehr und mehr. Doch wie auch RFID im Blick weiß, waren die Aachener mit die Ersten, die RFID-Identifikation mit einem Online- basierten Abrechnungssystem kombinierten und nun - nach fünf Jahren- ein erstes Fazit ziehen. Dieses fällt uneingeschränkt positiv aus und vor allem Dauerparker sind von der neuen Abrechnungsmethode begeistert.
Die Gründe liegen auf der Hand, denn RFID spart eine Menge Zeit und zudem die lästige Suche nach Kleingeld. Die RFID- Tags werden an die Windschutzscheibe geklebt, der Rest erfolgt automatisch. Mittlerweile ist das System auch für Tagesparker nutzbar, wenn diese einen Pfand hinterlegen, um das System zu nutzen.
Übrigens ist das RFID- Parken auch deutlich umweltfreundlicher. So dauert die Anfahrt an ein Parkhaus nur noch zwei anstelle der sonst durchschnittlichen sieben Sekunden was eine erhebliche Reduzierung der Staus zur Folge hat. Mal schauen, wann jedes Parkhaus RFID nutzt. Angesichts der doch recht geringen Implementierungskosten muss dies nicht mehr lange dauern.
abgelegt im Archiv
News
am 29.04.10

©
courtneyBolton Für einen Ausweis oder ein anderes amtliches Dokument wird die neue Technik sicherlich nicht geeignet sein. Wohl aber für einen Supermarkt oder eine Bibliothek. Gemeint ist die neueste Generation von RFID- Chips, die mit Kohlenstoff- Nanoröhrchen ausgerüstet sind. Worin der Vorteil besteht? Ganz einfach: die Nanotechnologie lässt sich in Druckertinte integrieren, sodass RFID- Etiketten künftig von zu Hause aus gedruckt werden könnten.
Ich verwende bewusst den Konjunktiv, weil die Technologie noch lange nicht ausgereift geschweige denn vermarktbar ist. Die Tageszeitung "Die Welt" wagt auf ihrer Webseite jedoch den Blick in die Zukunft und berichtet von Funkchips, die nur noch ein Drittel so groß sind und immerhin eine Reichweite von 300 Metern haben sollen.
Mal schauen, wann sich ein Unternehmen findet, das auf diesen neuen Trend aufspringt bzw. diesen weiterentwickelt. Bislang wurde die Idee lediglich an der Rice University in Houston erprobt - dort allerdings mit Erfolg.
abgelegt im Archiv
Trends
am 25.04.10

©
elsewisemedia Die Überschrift ist ein wenig irreführend. Denn anstatt über die Zukunft von RFID zu spekulieren, müssen wir erst einmal konstatieren, dass die Funkchips mittlerweile in so ziemlich jedem Lebensbereich Einzug gehalten haben. Doch bedeutet dies automatisch, dass RFID immer besser ist als beispielsweise Strichcodes?
Laut einem Artikel im Handelsblatt kommt es darauf an, wer aus welchem Grund auf die neue Technologie umsteigt und es ist keineswegs immer die bessere Alternative. Der Hype hat dafür gesorgt, dass auch viele Mittelständler auf das neue System umgestiegen sind und erhebliche Anpassungsschwierigkeiten hatten. Dabei hätte das funktionierende Barcode- System es ebenfalls getan und wäre allemal eine Insellösung vorzuziehen gewesen.
So ist es beispielsweise wenig sinnvoll, ein vergleichsweise wertloses Produkt mit RFID auszustatten. Ebenfalls sollte man sich überlegen, ob die RFID - Chips in metallreichem Umfeld zum Einsatz kommen, denn in diesem Fall ist der Aufwand deutlich höher.
Fazit: zunächst sollte jedes Unternehmen kritisch prüfen, ob und wofür RFID zum Einsatz kommen soll und kritisch die Machbarkeit, die Kosten und den Nutzen in Beziehung setzen. Vielleicht kommt am Ende ja dann doch ein "nein" zu RFID heraus.
Most Popular
Best of
Datenschutz
Hintergrund
Kurz vorgestellt
News
Politik
Retail
Schon gewusst
Technik
Trends
Veranstaltungen