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emrank | 19.5GB to sort out |Wenn es in punkto Sicherheit einen neuralgischen Punkt gibt, dann ist es sicherlich der Flughafen einer Stadt. Viele der Sicherheitsdebatten ranken sich um Ganzkörperscanner, Flüssigkeitsverbot oder andere Maßnahmen, die das Fliegen sicherer machen sollen. Doch in der Praxis sind offenbar gerade die deutschen Flughäfen alles andere als sicher.
Das hat nun der Chaos Computer Club (CCC) mit Hilfe eines simplen RFID -Readers nachgewiesen. Die ganze Story findet sich unter anderem bei
Computerbase, wo es heißt:
Das international vermarktete Zutritts-System wird in Deutschland auf den Flughäfen Berlin-Tegel, Dresden, Hamburg, Hannover und Stuttgart eingesetzt. Das System basiert auf einem schlichten Mikrochip auf einer Karte, der beim Halten vor ein entsprechendes Lesegerät per Funk ausgelesen wird und dann je nach Informationen die Tür elektronisch öffnet oder nicht. Diese Karten lassen sich jedoch mit einem speziellen programmierbaren RFID-Reader nicht nur auslesen, sondern auch wieder emulieren. Die entsprechende Apparatur kann für einen Warenwert von lediglich ca. 200 Euro zusammengebaut werden.
Die Herausforderung besteht lediglich darin, sich auf 15 Zentimeter einer Zugangskarte zu nähern, was jedoch beispielsweise auf einer Rolltreppe oder im Gedränge problemlos machbar sein dürfte.
Ob es nun Konsequenzen geben wird? Schwer zu sagen. Das System stammt aus dem Jahr 1992 und auch, wenn unter anderem Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft einen Austausch der Systeme fordert: eine Nachbesserung könnte noch einige Zeit auf sich warten lassen.