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RFID: Einsatz im Diamantenhandel

abgelegt im Archiv Technik am 21.06.10

RFID: Einsatz im Diamantenhandel
© Swamibu
Mit RFID und Diamanten treffen wahrlich zwei unterschiedliche Welten aufeinander. Auf der einen Seite eine Technologie, die mit überaus günstigen Mitteln für Rationalisierung und Einsparung sorgt. Auf der anderen Seite eine der teuersten Waren, die weltweit gehandelt werden. Und genau aus diesem Grund passen die Funkchips so gut in den Diamantenhandel. Wie das Themenportal RFID Ready vermeldet, hat das HRD Antwerp Institute of Gemmology, eines der renommiertesten Institute für die Diamanten-Zertifizierung in Zusammenarbeit mit Scanology BV eine RFID-Lösung implementiert, die jeden einzelnen Diamanten zu 100 Prozent zurückverfolgen kann.

Dabei werden die Diamanten während ihres "Aufenthalts" im Labor erst einmal inventarisiert und gezählt, was gegenüber der "Handarbeit" einen enormen Effizienzgewinn bedeutet. Womit wir wieder beim Geld wären, denn durch die neue Scanology-Lösung spart das HRD Antwerp NV natürlich auch erheblich an Kosten.

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Schulranzen bald inklusive RFID

abgelegt im Archiv Politik am 13.06.10

Schulranzen bald inklusive RFID
© m_paessler
Ja, ja, die Jugend von heute. Ich möchte ja nicht altväterlich erscheinen aber zu meiner Zeit haben wir die Schulranzen noch selbst gepackt. Und bekamen einen Rüffel, wenn das Mäppchen oder das Mathebuch vergessen wurden. Und genau das könnte sich alsbald ändern.

Wie RFID im Blick berichtet, hat die 14- jährige Schülerin Katharina Börsig unlängst mit einem RFID -Projekt bei "Jugend forscht" gewonnen. Der Name ihres Projekts: "Schulranzen komplett?" und die Antwort auf diese Frage lieferten RFID- Chips.

Konkret hat Katharina ihre Hefte und Bücher mit RFID- Chips versehen und eine grafische Oberfläche in Form eines Stundenplans erstellt. Mit Hilfe eines Ampelsystems und verschiedenfarbigen Smileys können Schüler so sehen, ob alle Materialien im Ranzen sind oder ob ggf. noch ein Buch, Heft oder Stift fehlt.

Zugegeben: serienreif ist das Modell noch nicht. Aber die Idee könnte durchaus in anderen Bereich oder vielleicht auch in der Schule ähem "Schule machen".

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RFID – Sicherheit im Brennertunnel

abgelegt im Archiv News am 07.06.10

RFID – Sicherheit im Brennertunnel
© mor10am
RFID im Kaufhaus, RFID im Reisepass, RFID im Krankenhaus - die Beispiele für die Nutzung der Funkchips in unserem Alltag sind mittlerweile Legion. Mit dem Brennertunnel ist nun auch ein exponierter Ort hinzu gekommen, den zumindest Italien- Urlauber regelmäßig nutzen.

Laut einem Artikel bei RFID Ready kommen im Brenner Basistunnel aktive RFID- Chips zum Einsatz und sorgen für die ORtung von Fahrzeugen sowie Personen. Dazu wird mit Hilfe der Chips die Zugangskontrolle überwacht und das im Rahmen eines neuen Jahrhunderprojekts.

Und dieses Jahrhundertprojekt sieht die mit 73 Kilometern längste unterirdische Bahnstrecke der Welt vor, deren Baustellen komplett mit RFID gesichert werden. 11 Zufahrten und 40 Personenzugänge werden so gesichert und an mehr als 150 Tunnelabschnitten finden sich ebenfalls Transponder, die im Notfall eine schnelle Ortung gewährleisten.

Angesichts von mehr als 1.000 Menschen und 100 Fahrzeuge täglich ein durchaus sinnvolles Unterfangen.

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Computerviren: Übertragung durch RFID

abgelegt im Archiv Technik am 31.05.10

Computerviren: Übertragung durch RFID
© melanieburger
Forscher infiziert sich mit Computervirus diese Schlagzeile wählte die Süddeutsche Zeitung in ihrer Internetausgabe. Dahinter steckt eine Geschichte, die eher nach Science Fiction als nach Realität klingt. Es ist aber real, denn der britische Wissenschaftler Mark Gasson von der Universität Reading hat sich einen RFID - Chip mit Computervirus in die Hand implantieren lassen.

Mit dem Chip im Finger konnte Gasson sein Handy aktivieren, Türen im Uni- Institut passieren aber eben auch den Computervirus an alle RFID - System weiterzugeben, die den Chip in seiner Hand auslasen. Wohlgemerkt: der Versuch beschränkte sich auf ein vorher abgezirkeltes Feld doch ließe sich der Virus mit dieser Methode auch auf Herzschrittmacher und andere sensible Systeme übertragen.

Sicherlich kein Grund zur Panik aber immerhin ein Gefahrenpotential auf das man reagieren sollte.

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