Von Harry Potter und RFID
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Harry Potter ist reine Magie? Keineswegs, wenn man Spektrum Direkt glaubt. In einem ungemein lesenswerten Artikel erfahren wir jede Menge über den Zusammenhang zwischen Potter-Magie und Wissenschaft. Was das mit RFID zu tun hat? Hierzu ein Auszug aus dem Gefangenen von Askaban:
Es war eine Karte, die jede Einzelheit von Hogwarts und des Schlossgeländes zeigte. Doch wirklich erstaunlich waren die kleinen Tintenpunkte, die sich darauf bewegten, jeder mit einem Namen in winziger Schrift versehen. Verblüfft beugte sich Harry über die Karte. Ein beschrifteter Punkt oben links zeigte, dass Professor Dumbledore in seinem Büro auf und ab ging; Mrs Norris, die Katze des Hausmeisters, trieb sich im zweiten Stock herum, und Peeves, der Poltergeist, hüpfte gerade im Pokalzimmer auf und ab.
Parallelen zu Grundschulen in den USA oder in Japan, in denen die Kinder bereits mit RFID-Chips "gesichert" werden, sind durchaus vorhanden und bei Waren ist eine lückenlose Verfolgung à la "Magische Karte" längst gang und gäbe:
Als VeriChip ist bereits eine Variante auf dem Markt, die speziell für die Implantation in Menschen oder Tiere geeignet ist. Knapp über einen Zentimeter lang und zwei Millimeter dick ist der Apparat, der bei lokaler Betäubung unter die Haut verpflanzt wird und von außen nicht sichtbar ist. Hundehalter setzen ihn gerne ein, damit jeder Tierarzt ihre entlaufenen oder gestohlenen Lieblinge leicht identifizieren kann.
Auch in anderen Bereichen zeigt sich, dass die Magie eines Harry Potter durchaus reale Hintergründe und Entsprechungen hat … spannenderweise.
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