Virenalarm nun auch bei RFID-Chips?
abgelegt im Archiv Trends am 04.05.07
In punkto Sicherheit hat die neue RFID-Technologie durchaus ihre Tücken. Doch neben dem Datenschutz und dem Risiko des Auslesens, beispielsweise eines Funkchip-gesicherten Reisepasses droht nach Erkenntnis einer Gruppe von Wissenschaftlern bald auch Gefahr durch Computerviren. So berichtet das Handelsblatt:
Die Möglichkeit von Fälschungen oder Manipulationen von Daten etwa auf den Chips von Reisepässen sei bereits bekannt gewesen. Bislang habe man allerdings weitgehend ausgeschlossen, dass die RFID-Chips von aus der Welt der Computer bekannten Schadprogrammen attackiert werden könnten.
Die kleinen Funk-Etiketten verfügen schließlich nur über eine äußerst geringe Speicherkapazität von 128 Zeichen. Nun hat allerdings die Forschergruppe aus der Vrije Universität in Amsterdam gezeigt, dass ein solcher Angriff durchaus möglich ist. Vor allem Schadprogramme aus der Computerwelt, die einzelne Server durch eine Flut von Anfragen in die Knie zwingen (buffer overflow), könnten auch RFID-Chips gefährlich werden, hieß es.
Die Studie trägt den seltsamen Namen "Ist Ihre Katze mit einem Computervirus infiziert?". Mehr Infos finden sich auf der Webseite http://www.barbara-zengler.de

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Tags: RFID Virus Gefahr Sicherheit
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Wong
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