US-Ärzte für RFID-Implantate
abgelegt im Archiv Hintergrund am 28.06.07
RFID-Chips, die Patienten zur besseren Erkennbarkeit implantiert werden - was Datenschützer auf die Palme bringen dürfte, ist nach Ansicht der US-amerikanischen Ärztevereinigung American Medical Association (AMA) kein Problem. So heißt es in einem Statement:
Die Funkchips steigerten die Sicherheit und Effizienz der Behandlung und könnten dazu genutzt werden, einen sicheren Zugang zu Patientendaten zu bekommen. Allerdings müsse das Einverständnis der Patienten vorausgesetzt werden sowie die Einhaltung von Sicherheitsstandards und Datenschutzvorschriften. (zitiert nach heise.de)
Dabei geht es in erster Linie um passiver RFID-Tags, die Patienten mit chronischen Krankheiten implantiert werden, um diese im Notfall schneller identifizieren zu können. Von medizinischer Seite wird dabei eingewendet, dass die reiskorngroßen Chips im Körper umherwandern oder elektronische Interferenzen auslösen könnten.
Doch ist dies vermutlich das kleinere Problem, verglichen mit dem Risiko, dass die Daten zu einer Krankenkasse gelangen könnten. Bei entsprechend negativen Ergebnissen könnten PatientInnen im schlimmsten Fall sogar ihren Versicherungsschutz verlieren, so die Befürchtung.
Eine Frage der abwägung ...

Permalink: US-Ärzte für RFID-Implantate
Tags: RFID Implantat Medizin
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Wong
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