USA: RFID-Ausweise kopiert
abgelegt im Archiv Datenschutz am 05.02.09

© NickStarr
Soviel zum Thema Datenschutz: in den USA ist es einmal mehr gelungen, einen der angeblich fälschungssicheren RFID-Ausweise zu hacken. Das berichtet golem.de und schon für sich genommen birgt diese Meldung durchaus Zündstoff. Doch der Clou (wenn man es denn dann so harmlos formulieren möchte): alle Materialien für die Kopieraktion ließen sich problemlos via Ebay ersteigern:
Und genau dies hat der US-Hacker Chris Paget getan und dafür lediglich 250 US-Dollar angelegt:
Mit der Hardware erreichte Paget eine Reichweite von rund 9 Metern. Mit weiteren Verbesserungen sollen sogar 1,6 Kilometer möglich sein. Die Hardware bestand aus dem Lesegerät Symbol XR400 RFID, einer Motorola-AN400-Antenne und einem Notebook. Paget platzierte sie in einem Auto und nutzte sie, um in san Francisco 20 Minuten lang nach Personalausweisen oder Führerscheinen mit RFID-Tags zu suchen. Pagets Angaben zufolge gelang es, die Daten von zwei Ausweisen auszulesen und zu kopieren. Die betroffenen Inhaber bemerkten von dem Kopiervorgang nichts.
In ein paar Tagen wird Paget auf der Hackerkonferenz ShmooCon 2009 das Nähkästchen öffnen und erklären, wie es gemacht wird. Dazu will der Hacker auch noch den Quellcode des verwendeten Programms veröffentlichen. Ganz schön brisant und schon jetzt gibt es auf YouTube ein entsprechendes Video:

© NickStarr
Permalink: USA: RFID-Ausweise kopiert
Tags: RFID HAcker Datenschutz USA Pass Reisepass
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Wong
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