USA: Bedenken gegen RFID-ID-Karte
abgelegt im Archiv Datenschutz am 03.01.08
Es ist schon seltsam: Da geben die USA eine neue Identitätskarte aus, die noch nicht einmal verpflichtend ist und schon äußern DatenschützerInnen ihre Bedenken. So berichtet heise.de, dass die ID-Karten für einen reibungloseren und schnelleren Grenzverkehr zwischen den Staaten und umliegenden Ländern wir Mexiko, den karibischen Insel oder Kanada ausgegeben wird:
Während die Reisenden auf ihren Grenzübertritt warten, könnten sie bereits aus der Entfernung überprüft und mit Terroristenlisten abgeglichen werden. Allerdings, so kritisieren die Bürgerrechtler vom Center for Democracy and Technology (CDT), würden die Daten auf dem RFID-Chip nicht verschlüsselt. Die Technik sei unsicher, daher bestehe die Gefahr des Datendiebstahls.
Doch laut Angaben der US-Regierung bestehen kaum Daten, die gestohlen werden könnten, denn auf der ID-Card ist lediglich eine Identitätsnummer abgespeichert und diese habe nur im System der US-Behörde Customs & Border Protection (CBP) eine Bedeutung.
Viel Lärm um nichts? Ich denke in diesem Fall schon. Natürlich sollten jede neue Technologie und insbesondere die Einführung von RFID-Chips bei Personaldokumenten mit Vorsicht genossen werden. Doch wenn keinerlei persönliche Daten gespeichert werden und noch dazu keine Verpflichtung zum Besitz der ID-Card besteht kann ich offen gestanden nicht in den chor der Kritiker einstimmen ....
Foto: JUREC / Pixelio.de

Permalink: USA: Bedenken gegen RFID-ID-Karte
Tags: RFID IDKArte USA Grenzen Personaldokument Funkchip
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Wong
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