Texas: RFID-Chips erleichtern Evakuierung bei Katastrophen
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Alle Jahre wieder wird der US-Bundesstaat Texas von mehr oder weniger starken Hurricanes heimgesucht. Um die Evakuierung künftig zu erleichtern, hat sich die Regierung nun dazu entschlossen, RFID-Technologie einzusetzen:
The state's Governor's Division of Emergency Management (GDEM) has implemented its new Texas Special Needs Evacuation Tracking System (SNETS), which uses RFID wristbands to identify evacuees. wie RFIDupdate berichtet.
Das Prinzip ist dabei ebenso einfach zu verstehen wie meiner Meinung nach kompliziert umsetzbar. Zunächst begeben sich die zu evakuierenden Personen an einen zentralen Sammelpunkt. Dort werden dann Armbänder mit RFID-Tags und Barcodes ausgegeben, die durch eine spezielle ID genau zu identifizieren sind. Die persönlichen Daten der jeweiligen "Flüchtlinge" werden dann vermittels eines Handhelds aufgenommen und gespeichert:
The transaction associates the evacuee with the unique ID number, and the information is transferred over the AT&T/cingular wireless network to a state database at a secure location. Evacuees then board the bus, which is tracked by GPS, and are driven to a secure reception center.
Die Vorteile liegen auf der Hand, denn anstelle eines einzelnen Abhakens der zu evakuierenden Personen, können diese durch einen auf UHF-Frequenz funkenden RFID-Reader auf einmal ausgelesen und als angekommen "verbucht" werden.
Ich frage mich nur, wie groß das Risiko ist, dass Personen, die einmal in einem Evakuierungsbus sitzen, doch noch verloren gehen. Da würde dann doch eine einfache Liste mit den Namen der Betreffenden ausreichen. Weiterhin fraglich ist, was mit den gesammelten Daten passiert. Werden diese wohl nur für die Zeit der Evakuierung gespeichert oder auch noch danach? Fragen über Fragen, die sicherlich in der nächsten Zeit beantwortet werden müssen …
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