St. Gallen: RFID-Armbänder in Klinik erfolgreich
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Als vollen Erfolg wertet die Chirurgische Abteilung am Kantonsspital im schweizerischen St. gallen ihren über sechs Monate laufenden RFID-Modellversuch. So wurden spezielle Armbänder getestet, die zum Ziel hatten, Patienten eindeutig zu identifizieren:
Ziel des Tests waren drei Anwendungen: die sichere Identifikation des Patienten im OP, die eindeutige Zuordnung von Blutkonserven und die Zuteilung von OP-Programmen. Das Projekt wurde im OP, auf der Pflegestation und im Blutspendezentrum mit 847 Patienten durchgeführt., wie ZDnet berichtet.
Der Hintergrund ist, dass es insbesondere in großen Kliniken immer wieder zu Verwechslungen kommt, die im schlimmsten Fall tötlich enden könnten. Und auch, wenn sich die meisten Verwechslungen auf Dokumente beziehen, sorgt ein funktionierendes RFID-Tagging für zusätzliche Sicherheit.
Die Funktionsweise ist dabei denkbar einfach:
Jeder Patient erhält ein Armband mit einem Chip. Dank dieser RFID-Chips konnten im Testversuch Patienten erfolgreich identifiziert werden, unabhängig von ihrem Wachheitszustand. Da jede RFID-Aktivität in einer Datenbank registriert wurde, konnte durch die Analyse dieser Daten festgestellt werden, welche Abläufe noch fehlerhaft sind und wie sie optimiert werden können.
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