Siemens: RFID überwacht Blutkonserven
abgelegt im Archiv News am 19.01.07
Einer Pressemitteilung zufolge, hat die Firma Siemens in Zusammenarbeit mit Schweizer Electronic, der Blutbank der Universitätsklinik Graz und dem Blutbeutelhersteller MacoPharma ein System entwickelt, um die Temperatur von BLutkonserven via RFID zu überwachen.
Das RFID Support Center berichtet über die Leistungsfähigkeit dieser neuen Innovation:
Durch die Kombination von RFID-Chips mit einem Temperatursensor können die Beutel drahtlos identifiziert und die Temperatur ständig kontrolliert werden. So kann eine Verwechslung des Beutels oder eine Unterbrechung der Kühlkette nahezu ausgeschlossen werden.
Die Überwachung der Blutkonserven soll durch die neue Erfindung absolut lückenlos sein, sodass Transfusionen in Zukunft noch sicherer werden. Heutzutage kommt es immer noch vor, dass Blutkonserven vernichten werden, weil ihre Frische nicht gewährleistet werden kann.
Die RFID-Chips mit Temperatursensoren sind an den Blutbeuteln aufgeklebt. Mit funkbasierten Lesegeräten ist die Temperatur jederzeit abrufbar. Die RFID-Chips müssen extremen Bedingungen standhalten: Bei der Herstellung müssen sie einen Sterilisations- und Pasteurisierungsprozess überstehen; bei der Verarbeitung werden die Blutbeutel zudem mit bis zu 5000-facher Erdbeschleunigung zentrifugiert. Die RFID-Chips bestanden den Härtetest und werden nach dem Ende des Projekts von den Zulassungsbehörden für den kommerziellen Gebrauch geprüft., wie es im Innovations-Report heißt.
2008 ist es dann soweit und das System kann auch in der Praxis eingesetzt werden.

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Wong
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