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von Christoph Römer am 19.10.06

So haben die Techniker ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren entwickelt, bei dem die notwendigen Datenmengen so gering gehalten werden, dass sie auf einem RFID-Chip Platz finden. Das Zertifikat zur bestätigung der Echtheit kann ausgelesen, jedoch weder verändert noch kopiert werden.
Das nun zum Einsatz kommende neue mathematische Verfahren ist offensichtlich so konzipiert, dass anstelle von miteinander multiplizierten Primzahlen (dem Verfahren, mit dem sonst Signaturen erstellt wurde), Punkte auf eine Kurve dargestellt werden. Dr. Stephan Lechner, Leiter des Bereichs Sicherheitsforschung bei CT sagt hierzu: "Die Reduktion erreichen wir, indem wir einfach Koordinaten weglassen. Wir weben eine Art mathematisches Netz, das zwar ausgedünnt ist, auf dessen Tragfähigkeit wir uns aber verlassen können." (zitiert nach Tecchannel.de)
Setzt sich diese neue Technologie durch, so sind die Verwendungsmöglichkeiten schier unendlich und es käme selbst ein Einsatz bei Geldscheinen in Frage.
Permalink: Siemens macht RFID-Tags fälschungssicher
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Wong
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