SAP Auto-ID Infrastructure erleichtert medizinische Versorgung
abgelegt im Archiv News am 16.03.07
Dass RFID-Chips die Abläufe in Krankenhäuser erheblich erleichtern können, dürfte hinlänglich bekannt sein. Nun aber hat die Universitätsklinik Jena mit Hilfe von RFID-Technologie aus dem Hause SAP durchgängigen gesicherten Prozess von der Arzneimittelbestellung bis zur abgabe an den Patienten geschaffen
Bei SAP.info lesen wir hierzu:
Zur Geschäftsstrategie der Klinik gehört, auf Grundlage einer einheitlichen IT-Landschaft auf SAP-Basis sämtliche Prozesse von der Patientenverwaltung mit Diagnostik und Therapie über die Personalverwaltung, Einkauf, Materialwirtschaft bis zum Rechnungswesen zu miteinander zu verknüpfen und durchgängig abzubilden.
Dabei besteht beispielsweise im Bereich der Medikamente eine Rückverfolgbarkeit von der Verschreibung eines Präparats bis hin zur Einnahme inklusive automatischer Dokumentation, Beratung und Bestellung. Hat der zuständige Arzt in der elektronischen Patientenakte die Medikamente, die der Patient benötigt, verordnet, wird aus dieser Akte heraus die Bestellung in der Apotheke generiert. Diese prüft und verifiziert ein Apotheker. Danach kommissioniert die Apotheke die Medikamente individuell für den einzelnen Patienten. Alle Medikamente werden mit einem RFID-Etikett gekennzeichnet und erst dann zur Station geliefert.
Auch intelligente Armbänder und RFID-Chips auf diversen medizinischen Geräten erhöhen die Effizienz und tragen so gleichzeitig zu einer Senkung der Kosten bei.

Tags: SAP Klinik Jena RFID
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