RFID-Chips überwachen Schiffscontainer
abgelegt im Archiv News am 25.09.07
Lange Zeit war die Echtzeit-Kontrolle von Waren auf hoher See lediglich eine Vision. Dass diese nun Wirklichkeit wird, verdanken wird der Firma Siemens, die mit Hilfe von RFID-Chips GSM-Nachrichten zu den jeweiligen Kontrollzentren übermitteln lässt. So heißt es in einem Bericht bei Portel:
Siemens hat in Zusammenarbeit mit einem internationalen Konsortium ein Überwachungssystem entwickelt, das container verfolgen und sogar ihren Zustand überprüfen kann. Die Kombination verschiedener Übertragungstechnologien ermöglicht eine permanente und automatische Kontrolle jedes Containers. Erste Tests waren bereits erfolgreich. Container-Schiffe sind oft monatelang von einem Kontinent zum anderen unterwegs. Während dieser Zeit können Reedereien bisher lediglich die Position der Schiffe verfolgen, nicht jedoch die einzelne Fracht. Ob beispielsweise Tiefkühlwaren oder Güter mit hohem Wert die Fahrt unbeschadet überstanden haben, sehen die Spediteure erst, wenn der Frachter im Zielhafen gelöscht, also entladen wurde.
Sobald sich irgendetwas verändert, schlägt der Chip umgehend Alarm, sodaß sämtliche Bewegungen der Waren nachvollzogen werden können. So ist ein Verlust einer Ladung oder auch nur eines Teils einer Lieferung fast ausgeschlossen.

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Tags: RFID Schiffe Caro Siemens
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Wong
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