RFID zu Spionagezwecken?
abgelegt im Archiv News am 12.01.07
Psssst, nicht weitersagen. Aber glaubt man verschiedenen Berichten, so werden RFID-Chips neuerdings auch zu Spionagezwecken eingesetzt. So berichtet Futurezone darüber, dass das US-Verteidigungsministerium kanadische Münzen mit eingebauten RFID-Chips entdeckt hat:
Die Münzen wurden in mindestens drei Fällen zwischen Oktober 2005 und Jänner 2006 bei verschiedenen Subunternehmern des Pentagons sichergestellt. Über die Hintergründe wurde nichts mitgeteilt. Auch blieb unklar, um welche Münzen es sich genau handelte.
Als Verdächtige wurden China (klar), Russland (sowieso klar) sowie Frankreich (nanu) genannt. James Bond lässt grüßen kann man da nur sagen und leise Zweifel an einer realen bedrohung sind durchaus angebracht. Zum einen ist die Reichweite der Münzen stark eingeschränkt, zum anderen wechseln Münzen viel zu schnell den Besitzer oder landen kurzerhand im Kaffeeautomaten.
Liest man den Bericht, den intern.de zum selben Thema bringt, so gilt es als nicht gesichtert, dass es sich dabei tatsächlich um RFID-Chips handelte, die ohne eigene Stromquelle auskommen.
Doch vielleicht kommt irgendwann die Zeit, in der RFID-Chips tatsächlich so leistungsfähig sind, um zu Spionagezwecken genutzt zu werden. Irgendwann ...

Permalink: RFID zu Spionagezwecken?
Tags: RFID Chips Spionage Pentagon Geheimdienst CIA
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Wong
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