RFID vor Einsatz in Kantinen
abgelegt im Archiv News am 04.01.10

© Marshall Astor - Food PornographerIm Grunde genommen braucht man nicht allzu viel Phantasie, um sich künftige Einsatzgebiete von RFID -Technologie auszumalen. Denn wann immer es um die Abfertigung von (Menschen- oder Waren-)Massen geht, leisten die Funkchips wertvolle Dienste. Aktuelles Beispiel ist der Einsatz in Kantinen bzw. im Kantinenporzellan.
Das ist neuerdings möglich und zwar dank eines neuen Brennverfahrens. Der Tag wird dabei nach dem eigentlichen Brennen des Porzellans in die Mitte des Bodens eingebracht und dort mit einer porzellanähnlichen Masse verklebt:
Diese ist temperaturbeständig bis 150 Grad und spezifiziert für 3 000 Spülvorgänge." Über die weltweit eindeutige ID auf dem HF-Tag werden die Teller bei der Essensausgabe über fest installierte RFID-Reader erfasst. Reicht das Kantinenpersonal dem Gast den Teller, wird dem Chip das jeweilige Gericht zugeordnet und an eine Datenbank gemeldet. Sobald das Porzellan an der Kasse abgestellt wird, werden die dem Chip zugeordneten Gerichte aufgerufen und in das Kassensystem eingelesen. Die Abrechnung der Kosten erfolgt über eine Schnittstelle mit dem Gehaltskonto oder über bargeldlose Bezahlsysteme.
So berichtet es RFID im Blick und glaubt man dem dort zitierten Experten, so funktionieren die RFID -Systeme in Kantinen mittlerweile zu 99 Prozent.

© Marshall Astor - Food Pornographer
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Wong
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