RFID versus Gammelfleisch
Posted by in Technik
Gammelfleisch wohin das Auge blickt. Zugegeben, so weit sind wir noch nicht, doch mehren sich in der letzten Zeit die Fälle, in denen Fleischhersteller vergammelte Ware angeboten haben. Abhilfe soll da eine Neuentwicklung des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration schaffen, die gemeinsam mit der TU Berlin und der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel erarbeitet wird.
In drei Jahren soll ein so genannter Frischescanner entstehen, der mit Hilfe von RFID-Technologie aufspürt, wenn Fleisch nicht mehr haltbar ist:
Der Frische-Scanner besteht aus zwei Komponenten: einem Laser-Sensor und einem intelligenten Etikett. Fleisch verändert während des Alterungsprozesses seine chemische Zusammensetzung. Je nach seinem Zustand streut und reflektiert es Laserlicht unterschiedlich. Der Sensor erfasst die Werte und bestimmt, ob das Fleisch noch genießbar ist., so WiWo.de.
Darüber hinaus entwickeln die Forscher, laut Geoscience Online, einen aktiven RFID-Transponder, sozusagen ein intelligentes Etikett, das die Informationen speichert."
Fast wie ein Laufzettel wird dieses Etikett entweder am Fleisch angebracht oder an der Verpackung oder Palette. Der zweite Teil des Fleischscanners ist eine Laserpistole, die zum einen den Zustand des Fleisches erfasst und diese Informationen zum anderen gleich in das intelligente Etikett schreibt. Auch soll eine kontinuierliche Temperaturmessung und – aufzeichnung über das Etikett ermöglicht werden, so dass jede Unterbrechung der Kühlkette erfasst wird.
Ich frage mich nur, ob ein Entwicklungsrahmen von drei Jahren nicht vielleicht zu lang ist. Bis dahin wird es vielleicht schon alternative Lösungen auf dem Markt geben. Wir werden sehen …
You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 You can leave a response, or trackback.
