RFID sorgt für frischeren Fisch
abgelegt im Archiv News am 21.12.07
Bei kaum einem anderen Lebensmittel kommt es so sehr auf Frische an, wie beim Fisch. Entsprechend macht im Rahmen der Kühlketten-Überwachung auch der Einsatz von RFID-Technologie in diesem Bereich besonders Sinn. In einem EU-Projekt unter der Federführung des Technologietransferzentrum TTZ bremerhaven soll nun eine lückenlose Überwachung des Fisches mit RFID-Labels ausprobiert werden. Beim ORF heißt es dazu:
Im Projekt "Chill-on" werden die Temperatur-Etiketten mit papierdünnen RFID-Computer-Chips kombiniert. Somit können die Daten über die Temperaturgeschichte auch gespeichert und wieder abgerufen werden.
In einem nächsten Schritt, sollen dann auch Keime wie Lysterien, Salmonellen und Co nachgewiesen werden, um so 100prozentig gesunde Lebensmittel zu garantieren. Stichwort ist hier QPCR
QPCR steht für quantitative Polymerase-Kettenreaktion. Das ist eine molekularbiologische Nachweismethode, mit der man vereinfacht gesagt nicht nur die Anzahl der Bakterien bestimmen kann, sondern auch die Art der Bakterien - und das sehr schnell. Heutzutage dauert eine mikrobiologische Untersuchung im Schnitt drei bis vier Tage. Wir hoffen, dass am Ende des Projekts eine Methode steht, durch die man innerhalb von vier Stunden das Ergebnis hat - sowohl eine Aussage über die Anzahl der Bakterien, als auch über die Spezies."
Mehr und detailliertere Informationen finden sich auf der Webseite des TTZ Bremerhaven.
Foto: Martin Stauß / Pixelio.de

Permalink: RFID sorgt für frischeren Fisch
Tags: TTZ Bremerhaven Fisch RFID Kühlkette
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Wong
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