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Hintergrund
von Creative Weblogger am 23.10.09
Das Thema RFID ist in erste Linie etwas für Techniker. Oder für Datenschützer. Das mag beides zutreffen, doch eignen sich die Funkchips durchaus auch für wahre Krimis. Nehmen wir nur einmal die Geschichte der Firma VeriChip, die erstmals RFID -Chips zur Transplantation unter die menschliche Haut auf den Markt bringen wollte. Das war im Jahr 2004 und wie uns heise.de informiert, wurde die spannende Geschichte des funkenden Implantats nun von der Technology Review aufgeschrieben und kann online bestellt werden:
Es begann ganz harmlos: VeriChip bewarb seine Technik anfangs in einem spanischen Szeneclub. Dort konnten sich gutbetuchte Gäste erstmals vor fünf Jahren einen reiskorngroßen Chip in den Arm spritzen lassen, der die Funktion der Geldkarte übernahm: Indem sie sich an einem Lesegerät vorbeibewegten, konnten sie damit ihre Zeche begleichen. Mehrere Hundert Menschen trugen den Chip schnell in Europa und den USA, genaue Zahlen hielt VeriChip unter Verschluss. 2004 genehmigte die amerikanische Arzneimittel-Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) dann den Gebrauch des Chips ganz offiziell.
Was folgte war jede Menge Aufregung: war der Chip nun krebserregend? Oder eine Verstoß gegen den Datenschutz? Oder aber ein Segen, um entführte Personen zu orten? Antworten oder zumindest Ansätze finden sich unter anderem bei: http://www.heise.de/tr/artikel/Der-Chip-der-unter-die-Haut-ging-836048.html oder in der aktuellen Printausgabe der Technology Review.
Permalink: RFID - Implantate unmoralisch?
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