RFID: Boom in China
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China auf dem Vormarsch. Kaum ein Bereich, in dem das "Reich der Mitte" nicht enorm aufholt und nach und nach zu den westlichen Staaten aufschließt. So auch im RFID-Sektor. Wie heise.de berichtet, planen Oracle und Hitachi in einem gemeinsamen Projekt, RFID-Etiketten mit IC Tags in China zu vermarkten:
Die beiden Unternehmen erwarten demnach angesichts des erhöhten Drucks auf China, gegen Produktpiraterie vorzugehen, vor allem eine starke Nachfrage bei Luxusgütern und elektronischen Geräten.
Doch damit nicht genug: Auch die Eintrittskarten für die Olympischen Spiele 2008 in Peking sollen mit RFID-Chips versehen werden. Hier könnte die Firma Datacon zum Zuge kommen, die gerade erst einen Großauftrag aus China erhalten hat:
Datacons vollautomatische Hochleistungs-Produktionslinie zur RFID-Inlay-Assemblierung realisiert eine umfassende Fertigungslösung: Direct-Chip Assembly auf RFID-Antennen. Sie erfüllt alle Fertigungsanforderungen für die auf den Olympischen Spielen 2008 in Peking in Eintrittskarten eingesetzten RFID-Tags. Datacon liefert das System noch im Frühjahr 2007 aus. schreibt All-Electronics.
Vermutlich sind diese beiden Meldungen erst der Anfang einer großangelegten Aufholjagd der Chinesen. Denn je günstiger die RFID-Chips werden, desto wahrscheinlicher ist ein flächendeckender Einsatz in Produktion, Supply-chain-Management und anderen Bereichen.
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