RFID als Wegweiser
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Navigationssysteme gehören mittlerweile fast schon zum Standard, doch bislang war es lediglich möglich, die Daten außerhalb von Gebäuden zu nutzen, denn:
Bisher waren satellitengestützte Navigationssysteme in Gebäuden zum Scheitern verurteilt – aus dem einfachen Grund, weil sie die Dreidimensionalität des Hauses nicht erfassen konnten. Mal ganz abgesehen davon, dass mit dem Betreten des Gebäudes meist auch der Kontakt zum Satelliten abbrach. Um dieses Problem zu beheben, sind Informatiker der Universität des Saarlandes mit einem RFID-Projekt angetreten. Dazu müssen die Gebäude zwar erst einmal mit RFID-Technologie versehen werden, die Orientierung soll dann aber auch gewährleistet sein., wie es Ecin ausführt.
Die Idee ist durchaus praktisch, denn mit Hilfe eines PDAs können beispielsweise BesucherInnen einer Behörde oder eines Museums problemlos navigieren und auch Flughäfen, Universitäten oder Bahnhöfe sind hierfür geeignet.
Doch auch, wenn gerade kein PDA zur Hand ist, kann das neue System durchaus Sinn machen. So schreibt TecChannel:
Für Einkaufszentren oder Flughäfen, in denen die Kunden über keinen PDA oder Ähnliches verfügen, werden andere Navigationssysteme gebraucht. Die Forscher untersuchen dafür auch das Thema, wie man über öffentliche bildschirme die Kunden einfacher zum Ziel führen kann. Gemeinsam mit Psychologen entwickeln sie dafür animierte Filme, in denen der Fußgänger die ihm bevorstehende Wegstrecke als räumliche Darstellung angezeigt bekommt. Wenn er dann einen Teil der Wegstrecke durch lange Gänge und Treppenhäuser zurückgelegt hat, erblickt er am nächsten Bildschirm die Fortsetzung des Weges bis zum angegebenen Ziel.
Präsentiert wird diese neue Innovation unter anderem auf der CEBIT am Forschungsstand des Saarlands Halle 9, Stand B 65
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