RFID als Kopierschutz
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Neben den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Logistik kommt dem Thema RFID auch im Sicherheitsbereich mehr und mehr Bedeutung zu. Insbesondere die Musik- und Filmindustrie will künftig die Möglichkeit von RFID nutzen und so einen sicheren Kopierschutz erreichen. The Inquirer schreibt hierzu:
Mit dem eingebetteten RFID-Transmitter lasse sich jede einzelne Scheibe mit Film, Musik, Spiele oder Software in Zukunft wiederfinden, warnen Warner, Disney und Fox. Sie nennen keinen Zeitpunkt für die Einführung des verfolgbaren Chips, aber es solle "schon bald" soweit sein. Andere Studios wollen sich dieser Big-brother-Initiative angeblich anschließen.
Die künftigen Player (DVD, Blu-Ray, HD-DVD) sollen in die Lage versetzt werden, ein jedes Medium auf den eingebauten Chip hin zu kontrollieren – und das Abspielen von Kopien oder von Scheiben aus anderen Ländern rundweg ablehnen.
Die Firma Ritek, die diesen neuen Kopierschutz herstellen soll, lobt die neue Technologie prompt als Inbegriff des Urheberrechtsschutzes, kein Wunder bei einem solch guten Geschäft.
Dabei ist zu bemerken, dass der Begriff Kopierschutz eigentlich nur bedingt richtig ist. Denn wie Computerbase aufklärt, handelt es sich also eher um einen Kopie-Wiedergabe-Schutz als um einen Kopierschutz. Die Kopie wird weiterhin möglich, auf RFID-fähigen Abspielgeräten aber nicht mehr abspielbar sein. Als Prototypen stehen bei CDA bereits eine Tischlesestation, ein RFID-fähiges DVD-Laufwerk für Notebooks sowie ein RFID-fähiger DVD-Player zur Verfügung.
Mal schauen, wie lange es dauert, bis die RFID-Chips ebenfalls kopiert werden …
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