NXP macht Medikamente mit RFID fälschungssicher
abgelegt im Archiv Technik am 27.03.07
Bereits im November berichtet ich hier im RFID Weblog über eine RFID-basierte Technologie, die Medikamente fälschungssicher machen sollte. Nun sind neue Chips auf den Markt gekommen, die dadurch, dass sie lediglich einmal beschreibbar sind, noch mehr Sicherheit gewährleisten.
So lesen wir bei ZDnet:
Das Halbleiterunternehmen NXP hat mit dem "ICODE UID-OTP Smart-Label-IC" einen speziellen RFID-Tag für die Pharmaindustrie entwickelt. In Kooperation mit Tagsys, einem Anbieter von RFID-Infrastruktur, soll die Technologie nun vermarktet werden. Dieser RFID-Halbleiter verbessere die Sicherheit von Patienten, sichere die Versorgungskette in der pharmazeutischen Industrie und erfülle die Forderung der US Food and Drug Administration (FDA) nach einem elektronischen Herkunftsnachweis, so die beiden Unternehmen.
Und auch wenn die RFID-Technologie zur Sicherung von Medikamenten momentan bevorzugt in den USA eingesetzt wird, der europäische Markt wird mit Sicherheit nachziehen, denn die Anzahl der Fälschungen steigt kontinuierlich. Allein in den Entwicklungsländern liegt die Quote bereits bei rund 25 Prozent.
Auch auf Pressetext findet sich eine entsprechend Info über das neue Prinzip:
Die mit Hochfrequenz (13,56 Megahertz) arbeitenden ICODE RFID ICs von NXP werden bereits zur Markierung von Einzelwaren im pharmazeutischen Bereich verwendet, um Produkte über die gesamte Versorgungskette hinweg zu verfolgen. "Die aktuelle Weiterentwicklung des Tags ist mit dem Unique-Identifyer-Feature versehen. Dadurch wird garantiert, dass jeder RFID-Tag nur einmal vergeben wird. Zudem lässt sich der Speicher nur ein einziges Mal programmieren, kann nicht bearbeitet oder geklont werden", erläutert NXP-Sprecher Alexander Tarzi im Gespräch mit pressetext. Um den nötigen Datenschutz zu gewährleisten, unterstützt das Produkt außerdem einen Destroy-befehl, der den RFID-Tag unwiderruflich unbrauchbar macht, wenn der Kunde mit seinem Medikament die Apotheke verlässt. "Mithilfe eines entsprechenden Gerätes wird der RFID-Chip durch einen Stromstoß zerstört", so Tarzi.

Tags: RFID Medikamente Pharma Sicherheit
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Wong
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Kommentar von:
Apotheke nachrichten
(27.03.07 19:00 Uhr)
Kommentar von:
Christoph Römer
(29.03.07 9:38 Uhr)
Vielen Dank für den Kommentar. Ich bin kein Pharmaexperte und deshalb sehr gespannt, ob Sie Recht behalten. Zumindest in den USA scheint sich RFID ja durchzusetzen und die Kosten für die Funkchips sinken ja auch kontinuierlich.
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