Neue Wege oder: RFID lernt das Fühlen
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Zugegeben: Die Überschrift geht ein wenig zu weit. Denn mit "fühlenden" RFID-Chips ist lediglich gemeint, dass diese den Zustand einer Ware bestimmten können, was allerdings in punkto Logistik ein entscheidender Fortschritt ist. Bislang war es zwar möglich, Waren vor Diebstahl oder vor Fälschungen zu schützen und deren Vorhandensein im Blick zu haben. Doch den Zustand eines Artikels konnten RFID-Chips nicht bestimmen:
So kommen beispielsweise Autokomponenten verrostet in der Fabrik oder gekühlte Medikamente verdorben beim Großhändler an. Für die Geschädigten wird es dann schwierig den Schuldigen oder den Fehler in der Transportkette zu finden – oftmals ist das auch unmöglich., wie Ecin weiß.
Durch ein neues System names TRACK, das vom Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg entwickelt wurde, soll es nun möglich sein, einen Schritt weiter zu gehen und die Chips mit speziellen Sensoren auszustatten. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn neben Standort und Vorhandensein, werden nun auch Informationen über den Zustand einer Ware gegeben:
Erste Hardware-Prototypen umfassen Feuchte-, und Temperatursensoren, sowie Licht- und Beschleunigungssensoren, die feststellen können, ob container geöffnet oder zu stark erschüttert wurden. Eine integrierte Uhr erfasst den Zeitpunkt jeder Messung, wodurch der Empfänger im Falle einer Reklamation nachvollziehen kann, wann und wo der Schaden aufgetreten ist und wer der Verursacher war.
Praxistests haben bislang noch nicht stattgefunden, sind aber für das kommende Jahr geplant.
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