Mit RFID-Chip sicher im Sattel
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Vorweg gesagt: Die Überschrift ist keineswegs im übertragenen Sinne gemeint. Denn neben den -nennen wir es mal- Kernbereichen wie Gesundheit, Supply-Chain-Management und Identifikation von Personen (RFID-Pass und Co.) schicken sich die kleinen Chips auch an, mehr oder minder entlegenere Themenbereiche und Branchen zu erobern. Beispiel gefällig? Die Hamburger Firma Busse Reitsport bietet seit 1973 Pferdesättel und Zubehör an. Und weil man dort augenscheinlich mit der Zeit geht, hat sich der Anbieter entschlossen, seine Dressursättel künftig mit robusten, wetterbeständigen RFID-Chips der Firma Smart-Tec auszuliefern.
Da fragt man sich: Warum das Ganze? Die Antwort ist einfach: Es geht um einen effektiven Schutz gegen Sattel-Plagiate auf dem Markt., wie Logistik-Inside berichtet.
Zudem kann im Rahmen der Rückverfolgbarkeit durch Auslesen des RFID-Datenträgers nachvollzogen werden, welcher Sattel beziehungsweise. welches System zu welchem Händler und welchem Endkunden gegangen sind. Im Gebrauchtmarkt können Eigentümer, Alter und Herkunft des Sattels entsprechend der im Chip gespeicherten Daten erkennen. Bei der Wartung (Aufpolsterung) der Sättel werden zudem beim Fachhändler die Chipdaten mit den Systemdaten abgeglichen. Diebstahle sind somit aufdeckbar.
Clever ist dabei, dass unter dem RFID-Chip der Schriftzug Void in den Sattel eingeprägt wurde. So wird bei Entfernen des Chips sofort erkannt, dass der Sattel manipuliert wurde.
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