Karstadt entdeckt RFID
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Karstadt setzt RFID ein. Diese Meldung ist sicherlich eine der bedeutsamsten in den letzten Wochen und Monaten, denn mit diesem Schritt baut der erste große deutsche Einzelhändler auch in der Praxis auf die Funkchips. Klar, dass es hier noch zahlreiche Einschränkungen gibt: Zunächst ist der Modellversuch nur auf eine filiale in Düsseldorf beschränkt sein und noch dazu werden lediglich Jeans und Kleidungsstücke aus dem Bereich "modern man" mit den Etiketten versehen. Golem.de schreibt hierzu:
Karstadt will durch die RFID-Technik erreichen, dass Kunden ihr gewünschtes Produkt in allen Größen und Farben jederzeit im Filialbestand vorfinden. Wie genau das durch die RFID-Technik gewährleistet werden soll, bleibt aber unklar. In jedem Fall verspricht sich der Warenhaus-Konzern dadurch, dass die Verfügbarkeit der Waren erhöht wird sowie die Lieferprozesse beschleunigt werden. Zudem solle falsch einsortierte Ware schneller gefunden werden können.
Getestet wurde die RFID-Technologie bereits seit einigen Monaten und nun folgt also die Integration in die Praxis:
In nur fünf Monaten konnte die Kette die Technologie im regulären Verkaufsprozess verankern. Zuvor wurde die Technik in Laborsituationen ausführlich auf ihre Funktionalität hin getestet. Karstadt betont, dass auf den Etiketten ausschließlich Produktdaten gespeichert seien und damit, zumindest über RFID, keine Verknüpfung mit personenbezogenen Daten erfolgen könne., erfahren wir bei Ecin.
Vielleicht erleben wir es ja bald, dass die gesamte Produktpalette mit RFID-Etiketten versehen wird.
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