Kalifornien arbeitet an RFID-Gesetzgebung
abgelegt im Archiv Trends am 04.09.07
Man kann Futurezone nur Recht geben. In der Tat lesen sich einige der neuen Gesetzvorschläge des US-Bundesstaats Kalifornien wie aus einem Science-fiction-Roman
So soll es beispielsweise verboten werden, "eine Person zur Implantierung eines RFID-Chips [Radio Frequency Identification] zu zwingen.
Doch so verschroben dieser Gesetzesentwurf des demokratischen Abgeordneten Joe Simitian klingen mag: Manche Firmen sind schon dabei, ihren MitarbeiterInnen RFID-Implantate einzusetzen, um diese effektiver kontrollieren und einsetzen zu können. Ein Beispiel:
Die US-Videoüberwachungsfirma CityWatcher.com hat die Mitarbeiter ihres Datencenters bereits angewiesen, sich Funkchips in den Arm implantieren zu lassen. Solange die Mitarbeiter dem [mehr oder weniger] "freiwillig" folgen, sind aber wohl auch dem Gesetzgeber die Hände gebunden.
Auch im Freizeitbereich ist es mittlerweile möglich, sich einen RFID-Chip implantieren zu lassen, beispielsweise, um schneller und einfacher bezahlen zu können. Ein Beispiel hierfür ist der Baja Beach Club in Barcelona, wo die VIPs künftig RFID-Implantate anstelle von Kreditkarten nutzen dürfen.
Und das ist keine Science Fiction sondern Realität, die eine Gesetzgebung sinnvoll erscheinen lässt.

Permalink: Kalifornien arbeitet an RFID-Gesetzgebung
Tags: Kalifornien RFIDImplantate Gesetz RFID
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