Kühlkette überwachen mit RFID
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Sie lieben frische Waren? Wer würde diese Frage nicht mit einem "Ja" beanworten. Doch damit die Lebensmittel, die wir täglich kaufen, auch frisch im Supermarkt ankommen, darf die Kühlkette nirgends unterbrochen werden. Wie das Umweltjournal berichtet, arbeiten Transportunternehmen und das Microsystems Center Bremen gemeinsam daran, mögliche Fehler, bzw. Unterbrechungen innerhalb der Kühlkette herauszufinden und zu beheben.
Der Clou des Versuchs: Es wird ein Mikrochip verwendet, der alle Haltbarkeitsdaten der Ware erfasst und übermittelt. Matschige Bananen, welker Salat, angetauter Rotbarsch: Die meisten Lebensmittel erfordern eine durchgehende Kühlkette – vom Hersteller bis zum Supermarkt. Viele Faktoren können allerdings verhindern, dass die am Aggregat eingestellte Globaler T.-Anstieg: Treibhauseffekt; T. im Wohnbereich: RaumklimaTemperatur tatsächlich an der Ware erzielt wird: durch falsche Packung, unzureichende Isolierung des Fahrzeuges oder 'Kurzschlüsse' im Kreislauf der Kühlluft.
Um das zu erreichen, kommen so genannte TurboTags der Firma Sealed Air zum Einsatz, die analog zu einem RFID-Chip bis zu 700 Temperaturwerte speichern. In punkto Größe sind diese TurboTags allerdings noch ein wenig größer als die klassischen RFID-Chips und erinnern eher an eine Scheckkarte.
Nichtsdestotrotz kann mit dieser Technologie genau bestimmt werden, wie lange eine Ware, deren Kühlkette unterbrochen wurde, noch haltbar ist. Dazu werden etwaige Abweichungen automatisch an den zuständigen Disponenten weitergeleitet, sodass die Fehlerquellen behoben werden können.
Die ersten Feldversuche mit diesem erweiterten System sind für 2007 geplant., wie die Universität Bremen verlautet.
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