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Großbritannien: RFID-Pässe nur mit zweijähriger Garantie

Posted by admin in Datenschutz
Großbritannien: RFID-Pässe nur mit zweijähriger Garantie

RFID und Reisepass – zwei Bereiche, die nicht so recht zueinander finden. Ob Deutschland, USA oder Großbritannien: Egal wo die neuen elektronischen Reisepässe eingeführt werden gibt es erhebliche Probleme. Das jüngste Beispiel kommt aus Großbritannien, könnte aber eventuell auch die anderen RFID-Pässe betreffen. Denn wie heise.de berichtet, haben die Funkchips auf den britischen Reisepässen lediglich eine Garantie von zwei Jahren, der Pass indes gilt satte zehn Jahre lang.

Im Klartext bedeutet dies, dass ältere Pässe eventuell früher den Geist aufgeben oder erheblichen Mehraufwand an den Grenzen verursachen:

Man habe die Pässe zwar im Labor getestet, aber wie lange etwa die Daten von Chips durch die Benutzung der Ausweise im wirklichen Leben auslesbar sein werden, könne man nicht wissen. Das Auslesen benötige mit den Scannern normalerweise 8 Sekunden. Unbekannt ist, wie dies sich in Situationen mit hohem Durchlauf oder bei stark gebrauchten, älteren Pässen verhält.

Dazu kommt, dass die RFID-Pässe nach momentanem Stand der Technik auch geklont werden können:

Das britische Innenministerium versichert allerdings, man habe "volles Vertrauen" in die E-Pässe. Mit der Einführung der digitalen fingerabdrücke würden die britischen E-Pässe weiter "zu den sichersten der Welt" gehören.

Wie glaubhaft diese Beteuerung ist, muss jeder selbst entscheiden …


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