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Großbritannien: Neue Kritik an RFID-Pässen

Posted by admin in Datenschutz
Großbritannien: Neue Kritik an RFID-Pässen

Vor ziemlich genau einem Monat hatte ich hier im RFIDweblog über die Probleme Großbritanniens mit der Einführung des neuen, RFID-gestützten Reisepasses berichtet. Damals ging es um die geringere Haltbarkeit der Chips und die Garantiezeit von gerade einmal zwei Jahren.

Schnee von gestern? Kaum! Denn mittlerweile formiert sich selbst im konservativen Lager der Widerstand gegen den neuen Reisepass. Unter dem Titel 'Safest ever' passport is not fit for purpose findet sich ein Artikel in der Daily Mail, in dem es heißt:

In just four hours, the Mail hacked into a new biometric passport and stole the details a people trafficker or illegal migrant would need to set up a life in Britain.

Using a simple gadget built from parts bought on the Internet, it took the Mail less than four hours to copy the details from one passport.

Man mag berechtigte Kritik an den Formulierungen der Zeitung haben: Der Vorwurf indes bleibt bestehen.

Im August letzten Jahres war es bereits Lukas Grunwald gelungen, einen RFID-Pass zu knacken. Damals schrieb Heise.de:

"Die derzeitige ePass-Architektur ist ein einziger Hirnschaden", echauffiert sich Lukas Grunwald gegenüber dem Online-Magazin Wired News. "Aus meiner Sicht sind RFID-Pässe eine riesige Geldverschwendung, da sie in keinerlei Hinsicht die Sicherheit erhöhen", erklärt der Geschäftsführer der Hildesheimer DN-Systems, ein auf IT-Sicherheitsprodukte und- Dienstleistungen spezialisiertes beratungsunternehmen.

Offensichtlich hat sich seitdem nicht viel getan …


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