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Retail
von Creative Weblogger am 04.12.09
Kann man Gerry Weber wirklich einen Pionier nennen? Wenn es nach den VDI-Nachrichten geht, dann lautet die Antwort in jedem Fall "ja". Und Einiges spricht durchaus für diese Lesart, denn schließlich ist das ostwestfälische Bekleidungsunternehmen der erste Konzern, der in Logistik und Verkauf voll und ganz auf RFID setzen möchte:
Die kontaktlose Funktechnik (Radio Frequency Identification) soll helfen, Logistik- und Verkaufsprozesse zu optimieren, und zusätzlich vor Diebstahl und Plagiaten schützen. Noch betrage die Schadenssumme durch Diebstahl bei Gerry Weber (2300 Mitarbeitern weltweit, 570 Mio. € Umsatz in 2008 und fünf Marken, darunter Taifun) nur 2 %. "Doch das geht dramatisch nach oben."
In der nächsten Saison beginnt die heiße Phase: Dann sollen die 25 Mio. Teile, die Gerry Weber pro Jahr weltweit herstellt und rund um den Globus schickt, mit RFID-Tags bestückt werden. Schon zu Produktionsbeginn verspricht sich das Unternehmen bessere Kontrolle. Das gilt auch für den Transport. Schließlich werden 70 % der Waren in Fernost, 30 % in Europa - mehrheitlich Türkei und Rumänien - produziert.
Die Technik kommt vom Unternehmen Avery Dennison, der Chip aus dem Hause NXP und glaubt man der Aussage des Unternehmens, so wird das RFID-Tag spätestens nach der zweiten Wäsche unbrauchbar werden. Für Endkunden gut zu wissen ...
Permalink: Gerry Weber setzt komplett auf RFID
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Wong
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