EU entwickelt RFID-Strategie
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Das wurde aber auch Zeit. Nachdem der RFID-Markt in den letzten Jahren in juristische Hinsicht durchaus kontrovers diskutiert wurde und die Themenbereiche datenschutz und Wirtschaftsinteressen immer wieder aufeinandergeprallt sind, will die EU nun für Klarheit sorgen und verbindliche Richtlinien aufstellen.
So schreibt ZDnet:
EU-Kommissarin Viviane Reding hat auf der CeBIT in Hannover angekündigt, dass die Europäische Kommission noch dieses Jahr Richtlinien für die Funktechnologie RFID entwickeln wolle, die in das europäische Datenschutzgesetz einfließen sollen. "Wir wollen den Einsatz von RFID in Europa fördern, aber gleichzeitig den Schutz persönlicher Daten und der Privatsphäre sicherstellen", sagte Reding.
Im Einzelnen soll zunächst eine Interessengruppe gebildet werden, die Brüssel bei der Erarbeitung von Richtlinien unterstützen soll. Den weiteren Fahrplan kennt Ecin:
Bis Mitte 2007 sollen Gesetzesnovellierungen für RFID in die e-Privacy-Direktive der Europäischen Union durchgesetzt werden. Gegen Ende 2007 sollen dann Vorschläge zum verbesserten Datenschutz an die Mitgliedsländer und Interessensgruppen gehen, bis dann Ende 2008 eine endgültige Einschätzung zur Einleitung weiterer legislativer Schritte vorliegen soll.
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