Das neue WebSphere-RFID von IBM
abgelegt im Archiv News am 19.12.06
Was bringen Daten, die mit RFID gesammelt wurden, wenn Sie nicht ausreichend ausgewertet werden? Genau diese Frage hat sich IBM gestellt und laut ZDnet, eine Software vorgestellt, die es Herstellern, Distributoren, Großhändlern und Zollbehörden ermöglicht, gesammelte RFID-Signaldaten auszuwerten. Das Websphere RFID Information Center verarbeitet unter anderem Signale aus dem Kurzwellen- und Ultrakurzwellenbereich, indem es die EPC-Information-Services-Technik nutzt.
Kein Wunder, dass eine solche Entwicklung für Aufregung sorgt. Denn in den USA soll die neue Software vor allem dafür eingesetzt werden, den Stammbaum jedes Medikaments über RFID lückenlos zu dokumentieren (Wiener Zeitung).
Während es den Spezialisten von IBM wie christian Clauss im Moment vor allem um die Erarbeitung von zuverlässigen Datenstandards geht, haben Händler in New York gegen die verbindliche Einführung von RFID-Daten eine gerichtliche Verfügung erwirkt. Sie befürchten, dass kleinere Firmen mit dem technischen Aufwand zur Festlegung lückenloser elektronischer Stammbäume nicht mithalten können.
Ob die Klage aber Chancen auf Erfolg hat, sei dahingestellt.

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Wong
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