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Cebit: RFID und Lebensmittel

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Cebit: RFID und Lebensmittel

Kennen Sie bernie? Nein, damit ist nicht irgendein Freund oder Arbeitskollege mit Namen Bernhard gemeint, sondern eine Software des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD). "Bernie" ist dabei in der Lage, den täglichen Einkauf zu unterstützen und unerwünschte (weil beispielsweise Allergien auslösenden) Lebensmittel "auszufiltern.

Das System sondiert die Lebensmittel je nach Bedarf des Supermarktkunden. Voraussetzung sind RFID-Tags auf den Verpackungen, auf denen sämtliche Inhaltsstoffe der Produkte gespeichert sind. Der Einkaufswagen muss ein RFID-Lesegerät besitzen, das mit einem Smartphone oder Personal Digital Assistant (PDA) des Kunden kommunizieren kann.

Ebenfalls mit Lebensmitteln befasst sich die Firma Infratab. heise.de berichtet über ein Produkt namens "Freshtime Tag", dass im Wesentlichen aus Temperatursensor, Uhr, Mikrochip, Batterie, Leuchtdioden und passivem RFID-Tag [besteht]

Hier werden beispielsweise verderbliche Lebensmittel aber auch Medikamente, Blut oder Spenderorgane anhand ihrer Temperatur überwacht und somit stets auf ihre Frische hin überprüft:

Mit einem RFID-Scanner kann dann nicht nur die Nummer des Tags sondern eben auch die Freshtime schnell abgefragt werden. Ist kein Scanner zur Hand, zeigen Leuchtdioden, in welche Kategorie das überwachte Gut fällt (etwa "noch über zehn Tage haltbar", "weniger als fünf Tage" oder "verdorben").

Auch der Temperaturverlauf kann über dieses System abgefragt werden.


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