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News
von Christoph Römer am 20.07.06

Silicon.de schreibt hierzu:
Radio Frequency Identification (RFID)-Chips wurden mit sehr detaillierten personenbezogenen Daten gefüttert, um den Einlass zu sichern, die Tickets vor Schwarzmarktgeschäften zu schützen und im Ernstfall ein Vorgehen gegen Einzelne und Gruppen bei Ausschreitungen zu erleichtern. Die Bundesregierung hält den Versuch für gelungen. Dieser hat allein für die Chips 450.000 Euro gekostet. Einer der Lieferanten war die niederländische Firma Philips. Insgesamt kostete der Einsatz jedoch 20 Millionen Euro, da neue Lesegeräte an den Eingangsdrehkreuzen angeschafft werden mussten, diese wurden wiederum zentral vernetzt und mit einem Server verbunden. Auch diese IT-Aufgabe hat Presseberichten zufolge funktioniert.
Die Stadionbesucher, die um die Preisgabe oder den Missbrauch ihrer Daten fürchten, wurden beruhigt. Es bleibe dabei, dass die Daten Anfang September dieses Jahres gelöscht werden sollen. Es sei denn, es habe in einem betreffenden Block ein "polizeilich relevantes Ereignis" stattgefunden. Laut Polizeiberichten sind dies vor allem Taschendiebstähle.
Im Internet-Magazin folgt dann die Conclusio aus dem erfolgreichen Versuch:
Die Bundesregierung ist ferner der Meinung, dass nach den bisherigen Erkenntnissen RFID-Chips für den Masseneinsatz bei Großveranstaltungen anwendbar sind. Die Oppositionsfraktion hatte bezweifelt, dass die Chips mit der Radiofrequenz-Identitätstechnologie (RFID) auf den Eintrittskarten zu Spielen der Fußballweltmeisterschaft den Massentest bestanden haben - gerade weil nur stichprobenartig geprüft wurde.
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Wong
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