Boom für RFID-Implantate bleibt noch aus
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Haben Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt, sich einen RFID-Chip implantieren zu lassen? Wenn Sie nun mit "nein" antworten, zählen Sie nachwievor zur Mehrheit und brauchen sich bestimmt keine Gedanken zu machen, einen aktuellen Trend zu verpassen.
Wie heise.de schreibt, ist das VeriChip-Programm in den USA bislang überaus erfolglos verlaufen:
Die US-amerikanische VeriChip corporation, die im Jahr 2004 von der Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) eine Zulassung für implantierbare RFID-Chips im Humanbereich in den Vereinigten Staaten erhalten hatte, konnte bis Ende 2006 erst 222 Patienten dafür gewinnen, sich den 1,2 Zentimeter langen und 2 Millimeter dicken Glaszylinder mit passivem RFID-Transponder unter die Haut einpflanzen zu lassen.
Aufmerksame LeserInnen werden sich erinnern: Am 24.August letzten Jahres hatte ich hier im RFIDweblog bereits über die Möglichkeit berichtet, RFID-Chips unter der Haut einpflanzen zu lassen. Insbesondere Krankenversicherungen aber auch das Militär könnten so eine Menge Geld sparen und die Daten Ihrer Patienten, respektive Soldaten stets auf einen Blick auslesen. Damals endete der Artikel mit dem Satz:
Ob dieser Durchbruch wirklich wünschenswert ist, wage ich zu bezweifeln …
Heute freue ich mich, dass es bislang noch zu keinerlei Durchbruch gekommen ist und das vermutlich auch in den nächsten Jahren so bleibt.
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