Belgische RFID-Pässe problemlos auslesbar
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Die Kette der Pannen mit den neuen RFID-Pässe reißt nicht ab. Ich hatte bereits über Probleme in Deutschland und in den USA berichtet und nun melden auch unsere westliche Nachbarn, die Belgier, Zweifel an:
Die in Belgien zwischen Ende 2004 und Juli 2006 herausgegebene erste Generation von Reisepässen mit integriertem RFID-Chip weisen keinerlei Schutzfunktionen auf, um ein unautorisiertes Auslesen zu verhindern. berichtet heise.de und berichtet über Forschungsergebnisse der Catholic University of Louvain.
Da kommt die Meldung, dass der deutsche Bundesrat gerade den Fingerabdrücken in deutschen Reisepässen grünes Licht erteilt hat, gerade passend. Denn auch hier melden Datenschützer erheblich Zweifel an. heise.de schreibt hierzu:
Sie warnten vor einem "europäischen Sonderweg", einer "sicherheitstechnischen Katastrophe" und Betrügereien im großen Stil mit biometrischen Merkmalen. Oppositionspolitiker im Bundestag fürchten, dass durch die neue Befugnis zum Online-Zugriff gleichsam über Nacht Lichtbilder zu einer zentralen Biometriedatei zusammengeführt werden könnten. Ferner seien auch die Fingerabdrücke vom RFID-Chip leicht abzugreifen. Die biometrische Aufrüstung ist ihrer Ansicht nach zudem nicht erforderlich, da die deutschen Pässe bereits besonders fälschungssicher seien.
Die Diskussion geht weiter …
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