AIM-Deutschland e.V. fordert zusätzliche RFID-Frequenzen
abgelegt im Archiv News am 24.10.07
Erhalten RFID-Anwendungen künftig mehr Frequenzen? Wenn es nach dem AIM-Deutschland e.V., Industrieverband für Deutschland, Österreich, Schweiz (AIM-D) geht, so lautet die Antwort eindeutig "ja". Denn wie Portel berichtet, hat der Verband gefordert, die durch die Umstellung auf Digital-TV frei werdenden Fernsehfrequenzen für RFID freizugeben. So ist das UHF-Frequenzspektrum für RFID-Anwendungen nirgends auf der Welt so eng wie in Europa.
Nach Ansicht des AIM-D drohen mittelfristig Wettbewerbsnachteile für europäische Unternehmen aus Logistik und Transport. Zum Vergleich:
In den USA stehen im UHF-Bereich, also zwischen 860 bis 960 MHz, 26 MHz für RFID zur Verfügung, in Europa nur 2 MHz.
Unter diesem Hintergrund erscheint die forderung durchaus nachvollziehbar.

Tags: RFID Funkchips Frequenzen EU
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